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Heinrich-von-Ohlendorffstraße

Nach dem Brückenschlag 2008 Sengelmannstraße und Wellingsbütteler Straße, den wir für die Firma Jürgen Martens zur vollsten Zufriedenheit ausführten, einigte man sich darauf, auch dieses Projekt gemeinsam in Angriff zu nehmen. Die Herausforderung bestand hier darin, dass es einen engen Zeitplan gab, zwischen dem erschütterungsfreien Abbruch und dem neu zu erstellenden Bauwerksaufbau, Abbruch der alten Stahlbrücke, der Teilungsschnitte und der im Vorwege geschnittenen Horizontalwiderlager. Denn erst nachdem die alte Stahlbrücke zurückgebaut war, konnten die Teilungsschnitte des Altaufbaus erfolgen.

Wir führten alle Betonbohr- und Sägearbeiten und Anschlussbewehrungen aus. Unter anderem waren Bohrungen für Gewi-Anker auszuführen und für den Injektionsbeton unterhalb der Brückenfundamente. Diese mussten als Schrägbohrungen ausgeführt werden.
Zwei Kernbohrungen als Horizontalbohrungen mit Einzellängen von ca.16 m wurden für die Horizontalschnitte benötigt.

In Leistung bedeutet das:
Kernbohrungen DN 120 mm = 220 m von 0,80 m bis 1,70 m
Kernbohrungen DN 150 mm = 20 m
Kernbohrungen DN 200 mm = 20 m
Kernbohrungen DN 550 mm = 10 m
Kernbohrungen DN 80 mm = 40 m
Kernbohrungen DN 60 mm = 80 m
Anschlussbewehrungen 1300 Stück DN 20 mm
Seilsägeleistung 140 qm

Die Widerlager Nord und Süd hatten jeweils 36 m² Sägeschnittfläche. Nach den erforderlichen Vorarbeiten (Horizontalbohrungen) konnten die beiden Widerlagerflächen mit 36 m² an jeweils einem Arbeitstag ausgeführt werden.

Die Nettoschnittzeit betrug je Widerlager 6 Arbeitsstunden. Die anschließenden Teilungsschnitte, die nach Ausbau der Brücken erfolgten, konnten termingerecht an jeweils einem weiteren Arbeitstag abgeliefert werden. Hier kam zum ersten Mal unsere neue Diamantseilsäge EDIL 625 zum Einsatz. Ihr Vorteil ist ihr geringes Gewicht, so dass sie auf einem 1 m breitem Baugerüst und Belastung von weniger als 200 kg per qm durch ihre Laufschienen kein Problem darstellt.

Zum Einsatz kam dabei unsere jüngste Errungenschaft, die Seilsäge Edil 625 mit 18 KW. Durch den Elektrodirektantrieb mit Invertertechnik und dem 600 mm großen Treibrad konnten problemlos die im Eingriff benötigten 32 m Diamantseil angerieben und zum Laufen gebracht werden.